Die USA und ich

Am 2. Oktober bin ich 25 Jahre in den USA. Und irgendwo bin ich’s leid. Ich weiß nicht so ganz warum, ehrlich geschrieben. Vielleicht ist es ja auch die Westküste mit ihren oberflächlichen Beziehungen. Oder vielleicht ist es meine Einbildung das irgendwo alles besser in Europa ist. Aber mir erscheint hier alles so von Geld unterlaufen zu sein, dass alles andere viel weniger wichtig ist. Selbst Leute, die behaupten, dass sie anders leben wollen, muss mensch bezahlen, um mit ihnen reden zu können. Nicht alle, natürlich, aber die Leute, die wirklich versuchen alternativ zu leben und es dann auch machen, kann ich an einer Hand zählen. Ich komme aber immer wieder auf den Punkt zurück: Hier gibt es noch nicht mal universale Krankenversicherung. Naja. Vielleicht ist es wirklich Zeit für mich den Stimmen, die mir mehr im Einklang stehen, zu folgen und zu sehen, was passiert. Ich bin es leid mich nach Unterstützung zu sehnen und dann das bisschen was ich bekomme teuer bezahlen muss (mit Geld…). Es muss doch auch anders gehen können. Und das ist eben mein Experiment! Witzig, dass ich mich daran immer selbst erinnern muss… Es ist so einfach, in der busyness der Welt um mich herum gefangen zu werden. Zeit für was anderes! Was weiß ich noch nicht, aber ich mache jetzt erstmal Raum zum Träumen. Kein Studium mehr. Kein einjähriges Programm. Vielleicht werde ich auch weniger Zeit in die Beziehungen stecken, die nicht so ideal sind.

(Und an diejenigen, die sich Sorgen machen über meine Blogposts oder darüber, dass ich auf einmal auf Deutsch blogge, oder irgendeinen anderen Grund. Ich sehe, wo druch ich jetzt gehe also Wachstumsphase. Es ist zwar manchmal reichlich schmerzhaft, aber so ist die Geburt eines Kindes… Außerdem ist es oft so – wie mit dieser Blogpost – dass ich durchs Schreiben meine Schmerzen verarbeite und es mir nach dem Schreiben wesentlich besser geht… Mein Blog ist eben nach wie vor oft mehr ein Tagebuch… Es hilft mir manchmal, mich besser auszudrücken, wenn ich weiß, das irgendjemand das vielleicht liest). Ich freue mich, wenn Ihr mitlest, aber macht das bitte nur, wenn’s Spaß macht!)






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